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Donnerstag, 23.08.2007

Blögchen wechsel Dich!


Nun gibt es dieses Weblog seit fast genau einem Jahr und mich erreicht waschkörbeweise Fanpost. Das ermutigt natürlich zum Weitermachen, auch wenn die Ideen nicht immer sprudeln und das Material manchmal knapp wird. Ein "weiter so" wird es aber nicht geben (aus welchem Wahlprogramm welcher Partei stammt das eigentlich?). Ich ziehe um. Zu einem anderen Weblog-Anbieter. Dies hat mehrere Gründe. Ein Grund: Die Kommentarfunktion hier im Blog scheint etwas launisch. Ein weiterer: Trackbacks bereiten Probleme. Außerdem flackert beim neuen Doppelstopp keine Werbung mehr über den Schirm.

Ich bitte also alle treuen Freundinnen und Freunde, in ihren Favoriten, RSS-Feeds und wo sie sonst noch dieses Blog gespeichert haben, auf die neue Adresse umzuswitschen: http://doppelstopp.wordpress.com. Die Adresse findet Ihr auch in der Blogroll. Natürlich bleibt alles, was hier steht, weiterhin bestehen. Es kommt nur nichts Neues mehr dazu.

Das gibt es ab sofort , um es zu wiederholen, unter:
http://doppelstopp.wordpress.com

An dieser Stelle vielen Dank für die Treue, die mir in den vergangenen 25 Jahren entgegengebracht wurde. Ich hoffe und wünsche auf eine gute Fortsetzung an neuer Wirkungsstätte.

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Mittwoch, 22.08.2007

Zivilisierte Hinterwäldler


Ihr Rockpalast-Auftritt war ja eine ziemliche Enttäuschung. Dass die augenscheinlich so wilden Jungs von "Hayseed Dixie" auch anders können, haben sie bei den "Woodsongs" gezeigt. Wer sich dort im Archiv die Nr. 248 herunterlädt, bekommt einen anderen Eindruck von der Truppe. Vielleicht war das auch noch vor der Zeit, als sie in Europa als Heavymetalbluegrassexoten vermarktet wurden. Jedenfalls spielen sie bei den Woodsongs eine schöne Version des AC/DC-Klassikers "You shook me all night long", tun sich an Kiss´ "Detroit Rock City" gütlich, spielen aber auch Bluegrass-Klassiker wie "Rollin´ in my sweet baby´s arms". Im Unterschied zum Rockpalast-Auftritt ist der Sound gut, das Banjo klingt wie eins und die Reno-Brüder verhalten sich zivilisiert. Nur Frontmann John Wheeler erzählt wüste Geschichten, aber das ist anscheinend sein Job. Sie können also auch anders. Da würd mich doch mal interessieren, wie ihr Auftritt dieses Jahr in Rudolstadt verlaufen ist? Zeugen, bitte melden und Kommentare schreiben!
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Dienstag, 21.08.2007

Zausel Krauss


Nicht nur die Nikoläuse stehen vor der Tür, auch das übrige Weihnachtsgeschäft wirft sich langsam ins Zeug. Der Herbst ist ja traditionell eine Jahreszeit, in der Bücher und CDs auf die Welt kommen, die vielzahlig unter Weihnachtsbäumen landen sollen. Hierzu passt eine Ankündigung, die uns auf den 23. Oktober vorbereitet, wenn die neue CD von Alison Krauss auf Rounder erscheinen soll. Es sind ja ein paar Jahre vergangen seit dem letzten Werk "Lonely Runs Both Ways". Diesmal wird es aber kein reguläres "AK & Union Station"-Album. Es klingt eher nach einem Projekt, weil einer der alten Zausel der Rockmusik schwer mitmischt: Led Zeppelins Sänger Robert Plant!

Auf "Raising Sand" werden Songs von Autoren wie Tom Waits, Townes van Zandt und den Everly Brothers zu hören sein. Und Zausel Plant hat sich dem Vernehmen nach in den vergangenen Monaten in Nashville herumgetrieben, in der "Grand Ole Opry" und in der traditionellen Bluegrasskneipe "The Station Inn". Was ist eigentlich los, dass alle nach Nashville rennen, naja, jedenfalls war Neil Young ja vor nicht langer Zeit im "Ryman Auditorium". Gern greifen alternde Rockstars zum Blues, wenn ihnen nichts anderes mehr einfällt. Holen sie sich jetzt stattdessen ihre Inspirationen beim Bluegrass? Oder wird das Krauss-Album gar nichts mit Bluegrass zu tun haben? T-Bone Burnett produziert die CD und bürgt mit seinem Namen für jahrelange Qualität. Musiker wie Marc Ribot und Mike Seeger werden mit von der Partie sein. Nein, nach Bluegrass klingt das nicht unbedingt. Aber spannend könnte es trotzdem werden.
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Donnerstag, 16.08.2007

Elvis und der Mond


Einmal wurden wir noch wach, heißa, heut ist Elvis-Tach! Alle Welt erinnert an das Becken, das, wäre es am 16. August 1977 in besserer Konstitution gewesen, heute im Alter von 72 Jahren möglicherweise mit künstlicher Hüfte in Graceland herumtanzen würde. Aber was soll uns Bluegrasser Elvis interessieren? Viel! "Hä!?", höre ich da die erste PISA-Generation rufen, und: "Hä, warum denn das?!" die zweite PISA-Generation. Jahaaaa! Da stelle ich doch mal die Frage: Welches Stück zierte die B-Seite von Elvis´ erster Single "That´s All Right Mama"? Genau, jener Klassiker des "Father of Bluegrass": "Blue Moon of Kentucky" von Bill Monroe. Veröffentlicht im Juli 1954, bediente sich The Pelvis bei dem Mann aus Rosine, nicht, ohne das Stück in seinem Sinne zu verändern. Wer den Vergleich anstellen mag: hier das Original, hier die Elvis-Variante - drolligerweise mit Bildern der ersten Mondlandung unterlegt.

Nun Freunde, das ist ja alles Vergangenheit. Aber dass Elvis und Bluegrass auch heute noch und sogar in umgekehrter Richtung gut zusammenpassen, zeigt eine knallneue CD mit dem Titel: "The Bluegrass Elvises", vorgelegt von >>>
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Mittwoch, 15.08.2007

In froher Erwartung

Na, Ihr da draußen, was habt´n Ihr für Wetter? Hier isses warm und feucht. Da komme ich langsam in Weihnachtsstimmung. Nun, lacht nicht. In gut zwei Wochen werden die einschlägigen Artikel in den Supermärkten stehen: Schoko-Weihnachtsmänner, Spekulatius, Printen. Und auch musikalisch steht das Christkind vor der Tür - nicht wenige Chöre, die, falls sie in der Adventszeit auftreten müssen, jetzt bereits die dazu geeigneten Lieder üben. Was heißt "bereits"? Je nach Komplexität der Arrangements kann die Zeit knapp werden bis zum Heiligen Abend.

Es ist also gar nicht falsch, an dieser Stelle auch die Freunde der Bluegrass-Weihnacht eindringlich auf den Stand des Kalenders hinzuweisen. Sollen "Jingle Bells", "White Snow" und wie sie alle heißen demnächst tight rüberkommen, wird es langsam Zeit mit dem Proben zu beginnen. Es dunkelt ja auch schon früher itzo. Und wenn bald Pfeffernüsse und Lebkuchen im Angebot sind, kann man die frühen Proben wenigstens weihnachtlich gestalten. Ne Duftkerze aus dem vergangenen Jahr wird sich wohl finden lassen. Sü-chop-ßer-chop-die-Glo-chop-cken-chop-nie-chop-kli-chop-ngen-chop ...

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Dienstag, 14.08.2007

Mit Lehmann beim Grillen

Wies ich an dieser Stelle schonmal ausführlicher auf das in der Blogroll stehende Blog von Ted Lehmann hin, pensionierter Lehrer und leidenschaftlicher Bluegrass-Liebhaber? Der Mann wohnt zwar in New Hampshire, scheint aber im Grunde nie zu Hause zu sein. Stattdessen reist er von Festival zu Festival, hat man den Eindruck. Und kommt stets mit großer Foto-Ausbeute zurück. Wer bei ihm nachguckt, findet nicht nur Bilder großer und weniger großer Bluegrasser in Aktion, sondern auch sehr hübsche Schnappschüsse abseits des großen Treibens. Gestern beispielsweise hat er ein fantastisches Foto eingestellt: ein Riesengrill mit bratendem toten Tier bis zum Horizont! In Amerika ist eben alles größer, auch der Grill, der von der lokalen Feuerwehr betrieben wurde. Muss man mal gesehen haben. Natürlich schreibt der Mann auch seine Eindrücke nieder. Jedenfalls sind seine Blog-Besucher stets mit ihm unterwegs und nehmen Anteil an Lehmanns reisen - jedenfalls in Gedanken.
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Montag, 13.08.2007

Voodoo-Blog

Na, mit der hier angestoßenen Diskussion darüber, wer die längsten hat, habe ich wohl was heraufbeschworen. Jedenfalls spielte unsere kleine Bluegrass-Band am Freitagabend auf einem Betriebsfest. Das Interesse an der Musik war mäßig, dafür war die Bühne aber beim anschließenden Programmpunkt dicht umlagert: eine Strip-Show! Hauptsächlich handelte es sich um strippende Männer in Gladiatoren-Kostümen - denn rund drei Viertel der Angestellten des Pharma-Betriebs schienen Frauen zu sein. Also wenn das die Folgen von Einträgen hier sind, werde ich mir künftig genau überlegen, über was ich schreibe. Um nicht eine Art von Voodoo heraufzubeschwören. Ungeahnte Gefährdungen durchs Bloggen ...
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Donnerstag, 09.08.2007

Längere Dinger


Wir kennen das alle als Internetnutzer: Immer wieder trudeln Spam-Mails ein, die uns Männer überlegen lassen, ob da nicht ein gutes Stück vielleicht doch etwas zu kurz geraten ist. Letztlich würden mich Verlängerungen an anderen Körperstellen aber viel mehr interessieren. Statt Mitteilungen über "Penis Enlargement" würden mich Informationen zu fingerverlängernden Maßnahmen eher elektrisieren. Denn hast du lange Finger, spielt es sich doch gleich doppelt so gut auf der Mando oder Gitarre oder auf welchem Saiteninstrument auch immer.

Selbst Könner wie der kürzlich hier gelobte Ashby Frank jammern über ihre angeblich stummeligen Griffel, getrieben von unstillbarem Neid: Beim Workshop in Bochum berichtete Ashby neulich über die langen Finger von Chris Thile und Sam Bush und kommentierte das Ganze mit: "It just pisses me off!" Aber aber, Herr Frank, wer wird denn gleich in die Luft gehen! Will ja gar nicht wissen, wie der mit längeren Fingern spielen würde. Ich habe aber keinesfalls was bei ihm vermisst. Es kommt eben auch hier nicht auf die Länge an. Sondern aufs Gefühl.

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Dienstag, 07.08.2007

Neues vom Bildungssektor

Es muss so sein und geht nicht anders: Walter Fuchs weiß unheimlich viel! Nur so ist es zu erklären, dass der SWF-Radioveteran im September drei Tage lang das "Country Music Seminar" in Bühl bestreitet. Vom 21. bis 23. September geht es um die Themen wie "Western Swing", afro-amerikanische Countrysänger sowie den Storyteller Tom T. Hall. Außerdem spannt Walter Fuchs den Bogen vom Talking Blues der 20er-Jahre bis zum Rap unserer Tage und präsentiert DVD-Raritäten mit historischem Bildmaterial. Alle Infos über das Programm und die Kosten gibt es hier.

Am Samstagabend, 22.9., steht mitten im Seminar ein Konzert mit der deutschen Bluegrass-Formation "Nightrun" auf dem Programm, allesamt alte Fahrensmänner der nordbadischen Szene in klassischer Fünfer-Besetzung mit Gitarre, Banjo, Mandoline, Geige und Bass. Auf ihrer Website gibt es mehr über die Band zu erfahren. Mithin liegen im Fuchsschen Seminar Theorie und Praxis nah nebeneinander. Wer da war, kann nachher ganz schön schlau tun. Kampf der Bildungsmisere in Deutschland! Aber solches Wissen meinen Politiker und Wirtschaftsbosse wohl nicht, wenn sie auf die Schulen schimpfen - denen geht es ja mehr um gut gezüchteten Nachwuchs fürs kapitalistisch-konsumistische System. Deutsche Jugend, pass Dich nicht an! Besuch Country-Seminare!

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Donnerstag, 02.08.2007

Alles wird verboten

Seit gestern gelten deutschlandweit und in einigen Bundesländern neue gesetzliche Regelungen, beispielsweise das Rauchverbot in Baden-Württemberg und die endgültig neueste Rechtschreibung bundesweit. Einige Neuerungen betreffen auch Bluegrass-Musiker. So ist es in Sachsen ab sofort verboten, in Gäststätten Banjos zu verbrennen. Sachsen-Anhalt dagegen erlaubt das Verbrennen von Banjos in extra abgetrennten Banjobrenner-Bereichen. Das Saarland stellt seit gestern öffentliches Pinkeln in F-Löcher unter Strafe - gleichgültig, ob es sich um Bässe, Mandolinen oder Jazzgitarren handelt. In Mecklenburg-Vorpommern ist es nicht mehr erlaubt, Mandolinen zu Ruderzwecken auf der Seenplatte zu verwenden. Kontrabässe müssen in Hamburg ab sofort an der Leine durch die Stadt geführt werden. Außerdem dürfen sie nicht mehr aus ihren Schutzhüllen befreit werden, wenn Kinder in der Nähe sind. Das Erwerben, Besitzen und das Inverkehrbringen von Dobros verbieten Nordrhein-Westfalen und Hessen. Wegen der durch China bedingten Stahlknappheit hat Rheinland-Pfalz verordnet, bis zum 1. September alle Steelbars an öffentlichen Sammelstellen abzuliefern. Bayern schließlich untersagt streng das Anbringen von Strap-Locks an Hackbrettern und Zithern, um dem weiteren Verfall der Moral vorzubeugen. Wir fragen: Sind das jetzt die Ergebnisse der viel gelobten Föderalismusreform?

Dienstag, 31.07.2007

Lektionen aus dem Netz


Einen Mandolinenlehrer zu finden, ist hierzulande recht schwierig. Vor allem dann, wenn man Bluegrass oder Keltisches lernen will. Da bleiben die mancherorts bestehenden Mandolinenorchester wohl als einzige Lösung, überhaupt Unterstützung vor Ort zu bekommen. Jetzt aber zeigt die technische Entwicklung einen neuen Weg: Video-Unterricht per Internet. Der Bonner Gitarrenlehrer Ernst "Ernesto" Jochmus, Betreiber von gitarrenlinks.de, bietet sowas an. Aber davon haben wir Mandolinenheinis ja nix.

Wir wenden uns stattdessen an die ersten Adressen in USA. Jedenfalls kündigt Mike Compton auf seiner Website halbstündige Mandolinenlektionen per Internet-Videoübertragung an - für diejenigen, die gern im Monroe-Stil weitergebildet werden wollen. Compton denkt an etwa zwei Dutzend Teilnehmer und listet auch gleich die technische Ausstattung, die für Video-Lessons benötigt wird. Ob das jetzt schon läuft? Es klingt nicht so. Lest selbst. Wenn´s funktioniert, wäre das eine feine Sache und sehr klimafreundlich, weil man nicht mehr weit reisen muss. Und im Geschäftsleben gehören Videokonferenzen ja schon zum Alltag. Schöne neue Welt.

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Montag, 30.07.2007

Sympathischer Jammerlappen


Weil manchmal ein paar Späße von Mike Marshall nicht reichen und auch ein leicht grienender Tim O´Brien nur begrenzt anheitert, hier der Link zur fantastischen "Haselhörnchen-Show". Alle drei Folgen mit dem Haselhörnchen und seinem Freund Jammerlappen - eine sehr sympathische Erscheinung. Alles zugegeben Bluegrass-frei. Egal. Auf der Toggo-Seite auf "TV Shows" und dort auf die "Haselhörnchen-Show" klicken und dann auf "Mehr Videos ansehen" und danach Film ab!
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Mein Freund ist Banjospieler


Wie sagte einst Gerhard Polt? "Ich habe nichts gegen Neger. Einige meiner besten sind Freunde." Jedenfalls findet ein anderer Bayer, Mandolinenspieler Rupert Paulik, man solle auch die anderen Instrumente einer Bluegrass-Band mal kennenlernen, damit das gegenseitige Verständnis wächst und am Ende sogar möglicherweise der Satz fällt: "Mein Freund ist Banjospieler." Aber was ist die beste Taktik, die anderen Instrumente zu testen, welche Reihenfolge bietet sich an? Dazu gibt auf der Website von D´Addario Mando-Mann Mike Marshall hervorragende Tipps in Videoform - und trägt damit zur Musikervölkerverständigung bei. Oder meint er es am Ende gar nicht ernst?

Ernst gedacht sind aber bestimmt die Aufwärmübungen von Tim O´Brien, die er Backstage in einem anderen Video präsentiert - obwohl er so komisch dabei grinst. Wer weiß, mit was er sich tatsächlich vor einem Auftritt wärmt ...

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Freitag, 27.07.2007

Handwerk mit goldenem Boden

Am meisten bewundern wir das, was wir selbst nicht hinbekommen. Zum Beispiel Leute wie Chris Thile, die Mandoline spielen können. Aber auch den Handwerker, der ihm seine Mandoline gebaut hat: Lynn Dudenbostel. Im Web finden wir eine ziemlich detaillierte Foto-Dokumentation, die zeigt, wie Chris´ Instrument 2001 entstanden ist, mit Erläuterungen des Meisters selbst. Und dazwischen gibt´s kleine humorvolle Sprengsel. So schaute Mike Compton samstags in der Werkstatt vorbei, wie immer in Latzhose und eigentlich richtig gekleidet, um selbst an die Arbeit zu gehen. Stattdessen spielen die beiden ein wenig "Monroe-Stil Luft-Mandoline": "He took the lead, I played harmony", schreibt Dudenbostel dazu. Sieht ziemlich cool aus, Jungens.


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Donnerstag, 26.07.2007

Wem die Woodsongs nicht reichen ...


... der muss bis zum 14. August warten. Dann erscheint die erste Konzert-DVD unseres geschätzten Sam Bush, Titel: "On the road", aufgenommen am 30. August 2006 in der "Sierra Nevada Brewery". Weil der Mann ja vielleicht nie nach Europa kommt - zumindest nicht in absehbarer Zeit - bietet sich hier Gelegenheit, Stücke wie "Howlin´ at the moon" oder "Bringing in the Georgia Mail" mal live gespielt zu erleben. Naja, Ersteres kann man auch auf der Doku-DVD zum "Telluride Bluegrass Festival", wenn ich mich recht erinnere. Sei´s drum. Ran ans Internet und DVD bestellt!

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